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Chemikalienleasing

Varianten des Geschäftsmodells

Im Rahmen der unterschiedlichen Pilotprojekte wurden verschiedene Varianten des Chemikalienleasings unter der Einbeziehung von weiteren Partnern und deren Know-How wie z.B. Maschinen- oder Anlagenherstellern und Entsorgern entwickelt und erfolgreich implementiert. Grundsätzlich gilt zu beachten, dass allen Modellen gemein ist, dass im Gegensatz zum „klassischen Verkaufsmodell“ kein Eigentümerwechsel der Chemikalie erfolgen muss und dass die Anwendung der Chemikalie stets als Dienstleistung definierbar ist (z.B. Reinigen, Kleben, Lackieren, Lösen).

Es bietet es sich an, zwischen drei verschiedenen Konzepten zu unterscheiden:



Das einfachste Modell (Modell A) umfasst Anwender und Hersteller von Chemikalien, wohingegen das erweiterte Model B auch die Einbeziehung Dritter vorsieht (z.B. Maschinen- oder Anlagenherstellern, ggf. auch Entsorger). Modell C fasst verschiedene Partner und Know-How Träger in einem Joint Venture zusammen, welches dann eine integrierte Chemikalienleasing-Lösung anbietet.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass kein Modell per se als das „geeignetste“ angesehen werden kann, vielmehr müssen Fall-spezifisch verschiedene Parameter wie z.B. die Marktsituation, die Verfügbarkeit von geeigneten Partnern oder auch der Spezialisierungsgrad des Prozesses berücksichtigt werden.